Die Eibe

©  MMXVI Agimar N. Edelgranberget

[Diese Geschichte erschien erstmals in einem PDF- Konvolut namens „Nachrichten aus Dystopia“, später 2016 auf meinem nicht mehr existenten Blog.]

Später Nachmittag, die strahlende Sonne versucht unter den bemoosten, beflechteten und überwachsenen Grabsteinen Furcht und Schrecken zu verbreiten. Voller Angst nimmt ein jeder seinen Schatten in die Hand und versucht der Sonne zu entfliehen. Doch Mitternacht würde noch eine Weile auf sich warten lassen. Flügellose, armlose Engel versteckten sich mit traurigen Gesichtern hinter dicken Mänteln aus Efeu und beweinen die Zeit, als Flügel sie noch hatten und Finger die Laute zu spielen oder zu schreiben in das Buch. 

Mitten auf dem Friedhof, unweit einer pittoresken, weiss gestrichenen Kapelle mit Gittern vor den Fenstern, steht eine gigantische Eibe. Aus der Mitte der Eibe, sie hat nämlich einen großen Hohlraum im Herzen ihres Stammes, ziehen Rauchschwaden dann und wann gen Himmel, um sich schließlich zwischen dem Geäst selbst zu verlieren. In jenem Hohlraum sitzt die hübsche Giulia, Giulietta von ihrer Mutter genannt, und zieht an einer offensichtlich etwas zu groß geratenen Zigarette.

1968, das war noch eine Zeit, die hatte noch einen gewissen spirit, nicht so wie heute, wo alles nach seinem Gegenwert in Gold beurteilt wird. Absolut alles, kannst du es verkaufen? Nein. Dann hat es nie existiert! So ist das doch heute. Giulia sitzt wie so oft in ihrer Lieblingseibe auf dem Friedhof, dem alten Friedhof, der heute nicht mehr  gebraucht wird. Er ist sogar derart unnütz, dass ihr außer ein paar Tieren hier noch nie jemand begegnet ist – außer eben vielleicht einigen deutschen Touristen und ihr selbst, verirrt sich nämlich niemand hier her, aber selbst die Altnazis geben hier kein Geld aus. Die Eibe aber ist wie ein altes Weib, wie eine Schamanin, wie eine Urgroßmutter, dachte Giulia häufig, die halbversteinerte Geschichten zu erzählen vermag. Geschichten, die nur keiner mehr hört, weil keiner mehr zuhört, weil sich eben jeder nur noch für sich interessiert. Aber hier, mitten im Bauche, dem Schoß, der Gebärmutter der alten Eibe, da kann man noch etwas hören, noch etwas fühlen, wenn man nur will. Verträumt blickt sie auf die Kapelle, nicht fern von der Eibe. Angeblich ist die aus der frühen Renaissance, aber die Fundamente sollen so alt sein, wie der Friedhof selbst. Die Eibe hingegen, die ist noch älter als alles andere. Die hat schon die erste Beerdigung hier gesehen. Wie alt das alles hier wirklich ist, also der kulturelle Ursprung, das weiss keiner genau, dazu müsste man hier wohl alles umgraben. Was dabei wohl zu Tage käme, denkt sich Giulia. Was hier wohl ’68 los war? Bestimmt nicht viel, in dieser pietätvollen, erzkatholischen Ecke.

Wie jeden Sonntag läutete auch an diesem 22. September 1968 Padre Pioso die alte gusseiserne Glocke der Chiesa dello spirito santo, um die ansonsten so völlig verwirrten Schäflein aus der Umgebung zum Gottesdienst zu rufen. Wie Ameisen scheinbar  chaotisch aus allen Richtungen auf ihren Bau zuströmen, über Stock und über Stein, so machten sich auch hier die Gemeindemitglieder auf den Weg zur Kapelle.

Ein jeder fand sich ein, in der Kapelle, auf den Bänken hatten alle Platz, jeder hatte seinen angestammten Bankabschnitt, teils von den Eltern eingeerbt, weil man eben schon immer dort saß, jeder kannte jeden, und der Padre wusste immer wann alle da waren, er wusste aber auch, warum einmal jemand nicht da war. Deshalb war es ja auch er, der den Ablauf moderierte. War jemand gestorben, wollte jemand heiraten, hatte ein anderer schwer gesündigt, stets war es der Padre, der das letzte Wort hatte. Natürlich nicht das Allerletzte, denn das hatte ja der liebe Gott.

Heute saßen sie wieder alle da, auf ihren Plätzen auf den Bänken, in schönster sonntäglicher Tracht, voller Erwartung, was der Padre ihnen heute für eine erlesene, lehrreiche, göttliche Geschichte erzählen würde. 

Es war bereits hohe Zeit mit dem Gottesdienst zu beginnen, Roberta, die Organistin, wartete bereits angespannt, die Finger auf den ersten Noten. Der Padre schritt zum Altar und wollte gerade beginnen, Roberta drückte die Finger nieder auf die Tasten, doch brach nach einem dissonanten Schrei der Orgel augenblicklich wieder ab. Pioso drehte sich nämlich  abrupt in Richtung des Eingangstores um. 

In der offenen Tür stand sie: Giulia, im weissen Spitzenkleid, roter Haube, schwarzen Lackschuhen. Ihr ausladendes Dekolleté gerade soweit versteckt um nicht unzüchtig zu wirken, ihr blondes Gift lief sauber zwischen der Haube und ihrem Gesicht herunter und rahmte ihr aufreizendes, wunderschönes Gesicht ein. Dem Padre lief eine Schweissperle die Stirn hinab. Nun kehrte sich auch die übrige Gemeinde vom Altar ab und blickte die unbekannte Schönheit an. Wer war das Mädchen mit den irritierenden stahlblauen Augen? Aus der Gemeinde war sie mit Sicherheit nicht. Vor sich hielt sie einen kleinen schwarzen Samtbeutel und blickte mit ihrem roten, schmollmundigen duckface ebenso unschuldig wie verloren in die Runde, als warte sie darauf eingeladen zu werden. Wie ein einsamer Marienkäfer oder Fliegenpilz, verweilte sie da in der Natur.

Der Padre bat sie also hinein, denn eine so blutjunge Frau allein in dieser Gegend, zumal an einem Sonntag um diese spezielle Uhrzeit, das sei ja nicht vertretbar. Giulia machte einen höflichen Knicks und trat über die Schwelle, tauchte den Zeigefinger ins Weihwasserbecken, doch anstatt sich zu bekreuzigen, steckte sie sich den Finger in den Mund und fuhr anschließend mit ihrer Zunge über ihre voluptuösen Lippen. Das aber hatte niemand gesehen, denn der Padre war nun wieder am Altar angekommen.

Roberta rammte die Finger in die Orgel, als wolle sie das Keyboard zehnteln, ihre Füsse tänzelten wie die eines Preisboxers über die Pedale, das Pfeifeninstrument selbst antwortete sogleich mit seinem eruptiv-nekrophilen Gestöhne, der Gottesdienst nahm also seinen gewohnten Ablauf. Giulia saß aufrecht, den starren Blick in den Rücken des Padre gebohrt, auf der hintersten Bank und wartete ruhig, bis sie an der Reihe war.

Auf die Feststellung, dass Gottes Wort wie ein zweischneidiges Schwert sei, durch Mark und Bein schneide, bis dass es die Seele selbst entleibe, folge dann das Abendmahl. Pioso fragte in Anbetracht der etwas ungewöhnlichen Situation höflich, ob nicht heute der Gast zum Gastgeber werden wolle, oder eben der Bock zum Gärtner, denn er könne Hilfe gebrauchen beim Verteilen der Hostien und dem Wein. Giulia nickte schüchtern und schritt zum Altar empor. Mit dem Padre ging sie nun zur Sakristei, um den Wein in den goldenen Kelch zu füllen. Wie er ihr dabei zusah, als sie ihre zarten, bleichen Finger um den stämmigen, wulstigen Schaft des Kruges legte, mit den langen, noch blasseren Nägeln, da vermochten seine Augen die schiere Wollust besser auszudrücken, als jeder afrikanische Götze, der mit seinem speziellen Attribute dies plastisch darzustellen versucht. Aus diesem Grund müssen seine Sehnerven auch unterdurchblutet gewesen sein, denn von der klaren Flüssigkeit, die inzwischen neben dem Wein im Kelch ruhte, bekam er nichts mit. So schritten sie zurück zum Altar, sie die Scheibletten des Leibs Christi auf einem wunderschönen Tablett haltend, er den Kelch mit dem heiligen Blut desselben. Während er einen kräftigen Schluck aus dem Kelch nahm, schritt die erste, die Dorfälteste zum Altar um gebenedeit zu werden, um das Blut und den Leib des Herrn zu empfangen. Als sie Giulia da so stehen sah, wie sie das Tablett darreichte, da hatte sie das Gefühl, als sei die sixtinische Madonna, die Mutter Gottes höchst persönlich vor Ort, als sehe sie die Unschuldige, die Jungfräuliche, das divine Ipsationsimago in Persona non grata.

„Dies ist der Leib Christi, dies sein Blut“, sprach der Padre feierlich, während jedes einzelne Gemeindemitglied, auch die Kinder, besonders die Kinder,  einen großen Schluck aus dem Blutbottich nahmen und er ihnen eine Kanniblate auf die ausgestreckte Zunge legte, die er zuvor von Giulias Tablett genommen hatte. Es dauerte eine gute viertel Stunde, bis das Ritual vollzogen war und sich alle wieder auf ihren Plätzen eingefunden hatten.

Die Liederbücher wurden aufgeschlagen, die Orgel von der frommen Roberta befingert und bewandert und die Gemeinde sang aus voller Kehle, um Gott zu zeigen wie sehr sie ihn verehren. Immer euphorischer wurde die Stimmung, die monotone Musik schien die Gemeinde in Trance zu wiegen, Roberta jedoch begann zunehmend, wahrscheinlich aber eher unfreiwillig, in den ansonsten kakaphonen Klangteppich auch Jazz-Einflüsse ins Orgelspiel mit einzuweben.

Während die Stimmung immer ausgelassener zu werden schien, begann Jesus, der über dem Altar an einem gigantischen Kreuze hing, Farbe zu lassen. Er begann zu bluten, erst nur ein wenig, sodass es den Körper hinunter lief, sich dann aber in immer größere Rinnsale zusammenfasste, dann die Beine hinunter, tropfte es bald von den Zehen hinab auf das strahlend weisse Altardeckchen und die Bibel aus dem 15. Jahrhundert.

Die Fegefeuerszenarien am unteren Rande des Altar-Triptychons begannen zum Leben erweckt zu werden, was, da sich einige der Darsteller in komplizierten selbstreinigenden Sterbeprozessen befanden, ziemlich grotesk anmutete.

Das Orgelspiel wurde zunehmend dämonischer, ja negroider, die Pfeifen kreischten teilweise ob ihrer Höllenqualen bis ins Markerschütternde, das flackernde Licht der Kerzen, das bunte Licht der Fenster unterstrich eindrucksvoll den schieren Wahnsinn, der sich auf den Gesichtern einiger Gemeindemitglieder, zuerst der Kinder, abzuzeichnen begann. Einige fingen an wie irre zu kichern, während andere sich die Kleider vom Leib rissen. Pioso, dem es auch immer schwerer viel, seine Wahrnehmungen und Gedanken unter Kontrolle zu halten, zweifelte zunehmend an der Realität. War er in die Hölle gekommen? „Sehet das jüngste Gericht ist über uns gekommen!“, rief er, wofür er Schreie des Entsetzens erntete, da einige in ihm bereits die Fratze des Teufels wiedererkannten und andere ungünstiger Weise dringendst noch vorher hätten beichten müssen. 

Giulia hatte sich während diesen Vorgängen in Richtung dem Eingangstor aufgemacht, jedoch nicht etwa um zu fliehen: An der Tür angekommen drehte sie den großen schmiedeeisernen Schlüssel zwei Mal um und steckte ihn in ihren schwarzen Beutel. Nun war es an der Zeit, dass die Messe beginne.

„Ihr seid im Himmel, fühlt ihr es denn nicht! Seht die prächtigen Farben, seht meine Schönheit, ich bin es, Maria, Raffaels Madonna, die Mutter Gottes!“, rief Giulia voller Güte, Ruhe, Wärme und einem süffisanten, sexy Grinsen im Gesicht. Ein Raunen ging durch den Raum, wie kleine Kinder blickten alle auf Giulia. Nur natürlich die Kinder nicht, die waren völlig am ausflippen. Deshalb zog sie eines nach dem anderen an den Ohren in einen Nebenraum, schloß sie dort ein, während sie, die Silben überdeutlich betonend, sprach: „Im Himmel wird sich benommen, im Himmel wird gemacht, was Maria sagt!“

Dann drehte sie sich zu ihrer Gemeinde um. Das alte Weib, das als erstes die Sakramente empfangen hatte, das hatte keine Zähne mehr, und so zitierte Giulia sie zum Altar. „Fahr aus der Kutte, Pioso, für den Herrgott!“, befahl sie ihm streng, während sie die Alte dahingehend instruierte, sich des halberegierten Knabenschrecks des Padre anzunehmen.

„Freie Liebe! Die Ehe, die Sünde, die Sexualität hat hier keine Bedeutung mehr, im Himmel!“, proklamierte Giulia lautstark, „spiel auf Roberta, dein fröhlichstes Lied!“

Alsbald begannen alle gegenseitig an sich herumzuspielen, Männlein mit Weiblein, Fräulein mit Frau, Knabe mit Bub und Hen mit Hán – denn auch diese gab es in der Gemeinde, es war nur vorher niemandem aufgefallen, wegen der Kleidung und der Erziehung. Zur Musik der Roberta kam nun ein Chor des Genusses und der Befriedigung, die heilige Ode der Hedonisten ertönte feierlich, Fleisch räkelte sich durch das Gotteshaus, der Padre beschäftigte sich inzwischen wie ein geübter Sodomit mit dem Hinterteil des alten Weibes, die bäuchlings auf dem Altar lag, die Kerzen wippten rhythmisch hin und her, Wachs tropfte der Alten auf den Rücken und ließ sie Freuden erfahren, die sie in ihrem Alter niemals noch zu erleben gewagt hätte.

Im Beichtstuhl lag eine junge Frau, die sich ein Kruzifix ein und ausführte, was einen Knaben im jungen Erwachsenenalter dazu animierte es ihr gleich zu tun, was beiden zu nur noch mehr Freuden verhalf. 

Es wurde zunehmend feucht und stickig in der Kirche, und auch muffiger und muffiger,  ein nahezu bordellartiger Duftteppich schwebte über allem, was an all den verschiedensten Körpersäften in der Luft lag. Denn da waren auch einige, die verschiedene Fresken mit ihrer eigenen Technik unter Zuhilfenahme ihrer Exkremente zu verschönern, beziehungsweise auf den aktuellen Stand moderner Kunst zu bringen versuchten. Eine mittelalte Frau mit hängenden Brüsten urinierte laut plätschernd ins Weihwasserbecken, wobei einige andere, hauptsächlich Männer, versuchten sich in ihrem Urin rein zu waschen.

Bei einigen anderen begann sich nun die Stimmung zu verschlechtern, was sich in blinder Zerstörungswut äußerte, es traf glücklicherweise nur einige Einrichtungsgegenstände, die neben ihrem religiösen Sinnaufkleber ansonsten ohnehin völlig zwecklos waren, weshalb sich der Schaden in Grenzen hielt. Giulia benötigte allerdings eine ganze Weile und einiges an beruhigender Zusprache, bis sich dieser Aggressionsherd wieder yogaisierte.

Giulia begann nun nebenher alle Kleidungsstücke die sie finden konnte, einzusammeln und verbrannte sie einzeln auf dem Tablett auf dem sie anfangs die Hostien dargereicht hatte. Zufrieden beobachtete sie die Vorgänge auf den Bänken, unter den Bänken, am Altar, auf dem Altar, in der Bibel, auf der Bibel, es war ein Fest. Als das letzte Kleidungsstück zu Staub geworden war, sammelte sie sich, schloss das Tor auf und ging dahin, woher sie gekommen war.

Die Kirche aber, war seither nie wieder geöffnet worden. Die Gemeindemitglieder hatten sich nach und nach aus der Kirche begeben, andere waren länger geblieben, doch je näher sie wieder in die Wirklichkeit zurückkehrten, desto mehr wurde ihnen klar, dass sie an diesen Ort, mit diesen Erinnerungen nicht mehr zurückkehren konnten. Einigen war es derart peinlich, wie sie sich an jenem Tage aufgeführt hatten, dass sie das Dorf für immer verlassen hatten und nie mehr zurückgekehrt waren.

Die Katholische Kirche erfuhr in diesen Jahren eine erhebliche Menge an Kirchenaustritten  in dieser Gegend, die Aufklärung der Ursache gestaltete sich aber schwierig. Padre Pioso wurde im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen verhaftet, zwar konnte nach einigen anderen glaubwürdigeren Aussagen davon ausgegangen werden, dass es die mysteriöse Fremde wohl wirklich gegeben haben muss, einige Kinder und junge Erwachsene, vor allem ehemalige Ministranten berichteten allerdings, dass es bereits im Vorhinein zu vergleichbaren Situationen im Umgang des Padres mit ihnen gekommen war. Er wurde strafversetzt, einige Jahre später erneut auffällig und wieder strafversetzt, dann verliert sich seine Spur. 

Einige hatten sich gefragt, ob denn nicht das Madonnen-Mädchen ein Zeichen oder Symbol getragen habe, an dem man ihre Gesinnung hätte ableiten können. Das war selbst verständlich der Fall, doch darf über dieses Zeichen nicht geredet werden, zum einen weil es einige Menschen zutiefst verunsichern würde, zum anderen, weil der Ausgang solcher Vorzeichen damit ja bereits in Zukunft vorweg genommen würde, ja sogar völlig unbegründete Lynchjustiz wäre denkbar.

Die Kinder hatten die Stunden im Nebenraum überwiegend gut überstanden, ein paar benötigten allerdings jahrelange psychologische Betreuung. Was in der Kirche passiert ist, haben sie jedoch nie aus erster Hand erfahren. Keiner wollte mit ihnen darüber sprechen.

Die Kirche samt Friedhof ist heute zunehmend dem Verfall ausgesetzt. Doch so entstand ein Ort der zeitlosen Romantik, der, ganz ohne Drogen, die Phantasie eines jeden Besuchers, der irgendwo gelesen haben muss, dass auf dem alten Friedhof eine große Anzahl gefallener Wehrmachtssoldaten begraben liegt, anzuregen vermag.

Veröffentlicht von Agimar N. Edelgranberget

I am insane.

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