Die Reiselust

MMXVIII A.N.E.

Am Bahnhof, hach!, da starten so viele Reisen —

und auch mich zieht es heute nach den Geleisen.

Erst warte ich auf einen Zug — der niemals kommt,

warte darauf, dass das Reden, Lachen und Fernsprechen verstummt.

Die Masse, der Fluss, der Strom von Reisenden reißt langsam ab,

In der Luft liegt noch die Erwartung — ja, knisternd, wie elektrisch!

Also gehe ich hinaus in den Regen und werfe die Kupferkette über die Oberleitung weil es einfach genug ist und ich nicht mehr weiter kann.

Veröffentlicht von Agimar N. Edelgranberget

I am insane.

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