Mehrgenerationenhaus der Kuchenfresser

© MMXXI A.N.E. *Hahaha* *Gacker* *Kicher* *Hohohoa* *Lach* *Hehe* *Hüstel* „So, ehem! — der war gut!“, sagt Oma, immer noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht, welches sie glatt siebzig Jahre jünger erscheinen lässt. Eigentlich grinsen sie alle, doch die meisten sehen doof dabei aus. Vermutlich haben sie die Pointe nicht verstanden. Sie wissen ja,„Mehrgenerationenhaus der Kuchenfresser“ weiterlesen

Vom Auschecken

© MMXXI A.N.E. Hallo. Ich möchte auschecken. Zimmernummer? Ja, also. Das Zimmer? Ja, die Zimmernummer bitte. Das kleine am Ende vom Gang. Links. Die 13? Ja, die. Minibar? Ja. Alles. Pay-TV? Der Pornokanal, ja. Ok, Moment. Wie geht es Ihnen? Danke, gut — hier ist die Rechnung. Nein, die Rechnung. Ja. Nein. Mit Karte oder„Vom Auschecken“ weiterlesen

Wie man in den Wald hineinruft…

[Vorweg. Hierbei handelt es sich um eine Hommage. Keine Taten der in der beschriebenen Geschichte dürfen im wahren Leben reproduziert werden. Dies ist keine Anstiftung. Diese Geschichte richtet sich nicht gegen eine oder mehrere Religionen im Allgemeinen, sondern das Patriarchat im Speziellen. 🔞+] Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück. Gut –„Wie man in den Wald hineinruft…“ weiterlesen

Sylt, et øyeblikk.

© MMXX A.N.E. The times he lives in are different. Since not only pieces of art can be reproduced infinitely – but also human beings, too – the Surplus Alps can be seen from any place on earth. The times he lives in are times of excess. He is sitting on a bench at Zauderville„Sylt, et øyeblikk.“ weiterlesen

Der Schrei des Niedergängers

© 😱MMXVII A. N. Edelgranberget Der Wind weht ihm um die Ohren. Die Sicht ist gut. Aber der rote Bändel dort hinten, schlägt und krümmt sich im Wind. Klatscht manchmal an die Stange, dass es laut klingt. Wie jetzt eben wieder. *** Der Wind zerzaust ihm das Haar. Die Sonne scheint, das Wetter ist gut.„Der Schrei des Niedergängers“ weiterlesen

Dis’ Order

© MMXX A.N.E. I once heard a murmur echoing from elder underground ruins. “Dite, te rogo qui infernales partes tenes…”, followed by a sharp hiss of moaning. So I stalked through the night, down a withered stairwell, overgrown by moss and blue scorpion grass. Following a pitch black hallway, I suddenly find myself close to„Dis’ Order“ weiterlesen

Die Klingel

© A.N.E. MMXIX, im April, April! Nein, also weil April ist. Es klingelt. Im Hintergrund läuft „for whom the bell tolls“ von ‘Tallica. Es klingelt. Das Damoklesschwert körpert seelenruhig über dem Kamin ab. Es klingelt. Die Sanduhr rieselt still vor sich hin. Es klingelt. Die Kerze geht aus, doch ihr Rauch steigt noch lange auf,„Die Klingel“ weiterlesen

The Necroconnoisseur’s preference

© MMXIX A.N.E. So there is this one self help group called “Necrophiliacs Anonymous” or “N/A” as it’s commonly being referred to, you sure haven’t heard of them, I suppose. Anyway, there was this session where someone (it was me) raised the question why one wouldn’t wanna fuck dead animals instead of having to go„The Necroconnoisseur’s preference“ weiterlesen

Die Forelle

© MMXIX A.N.E. Ich sitze am Wienfluss und genieße die sanften Pilzgefühle. Da springt eine Forelle voller Lebensfreude in die Luft und zurück in ihr Element. Das ist die Natur der Forelle: sie schwimmt immer gegen den Strom an. Das ist ihr Glück und ihr Wesen. Über ihr kräuselt sich das Leichentuch, der Wind zaubert„Die Forelle“ weiterlesen

Leben, verschränkt

© MMXVII A. N. Edelgranberget Die Besprechung war vorbei. Das meeting. Egal, er hatte sie alle in der Tasche. Zwei Dinge sind unabdingbar für den Verkauf: coachen und gecoacht werden. Da lachen die Leute immer, wenn er das sagt.  Man braucht eine Idee, einen Plan, ein Produkt. Das ist die eigentliche Arbeit, wenn das Produkt„Leben, verschränkt“ weiterlesen

>>Der neue Merzedeß-Bens Pandora ABC 3000+ in der Sport-Version! Ein Traum!<<

© MMXVII A.N.E. Mein Name ist Florian de la Mer de l’Ouest dans Y. Ich bin Freelance Journalist bei einer bekannten deutschen Autozeitschrift. Dies ist meine Geschichte. Oh ja – ich habe es geschafft, denke ich mir. Ich habe es verdient. Gerade komme ich von der Werksführung, aber das ist heute ja gar nicht mehr„>>Der neue Merzedeß-Bens Pandora ABC 3000+ in der Sport-Version! Ein Traum!<<„ weiterlesen

Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel

-vel- DE GUSTIBUS NON EST DISPUTANDUM. © MMXVII Agimar N. Edelgranberget Vorspiel „Hope, the light, is just like heroin. It keeps you going on, although You know it’s complete bullshit… Life does not reward you with Prizes – it’s mostly about the Question: how to fuck up best! Floating on a deathwish!“ … Erstes Kapitel„Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel“ weiterlesen

Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel, zweiter Teil

© MMXVII A. N. Edelgranberget … Mir war also der Groschen gefallen, zumindest dachte ich dies ja zu jenem Zeitpunkt. Martin! Ich hätte es mir doch denken sollen. Er hatte es mir ja stets auf dem Silbertablett serviert, so als wolle er mir ein warnendes Beispiel sein, so als habe er damals schon durchschaut, dass„Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel, zweiter Teil“ weiterlesen

… [deliberately untitled]

© MMXVII Agimar N. Edelgranberget Ok. Now listen, this is what I heard: There was this group of people, somewhere in the countryside nearby. About a hundred of them, in the end. But it all started with that couple. Two lost souls, seekers, sensation collecting addicts, yet complementary enough to experience a deeper sense of„… [deliberately untitled]“ weiterlesen

The Dunedin Ripper

© MMXVII Agimar N. Edelgranberget The one thing that really sucks when returning from Stewart Island is …, well, it’s Bluff. I don’t know how to describe it. I really don’t want to suggest to visit that shithole, because, you know, it’s the biggest, decent pile of dirt when it comes to coastal towns, like„The Dunedin Ripper“ weiterlesen

A very short story about an even shorter fuse

© MMXVII A. N. Edelgranberget  A tall creature and a small figure are talking to each other, but suddenly something seems to go wrong, because eventually only one of them keeps talking on, while the other one gazes in smouldering annoyance: … >  Reconsider this: a lot of people live happily without a god! Ok,„A very short story about an even shorter fuse“ weiterlesen

Die Tür

© MMXVII Agimar N. Edelgranberget Und einmal auf und einmal zu: Passt perfekt. Lass‘ uns noch die Scharniere ölen, dann sind wir fertig.  Eine Tür, das ist ganz bestimmt nicht nur ein Brett, das man an ein Loch in der Wand lehnt, nein, es muss doch richtig sitzen. Genau muss man sein, das hast Du„Die Tür“ weiterlesen

Die Fahrt

© MMXVI Agimar N. Edelgranberget Ist heute nicht Sonntag? Ja, es ist Sonntag sagt der Mann im Radio. Ich setze den Blinker und biege ab. Die Häuser werden immer höher, der Verkehr immer dichter. Es geht kaum noch vorwärts. Ich biege ab, in eine Seitenstraße, da ist weniger los. Ich fahre weiter gerade aus. So„Die Fahrt“ weiterlesen

An den, den es betreffen mag

© MMXVI Agimar N. Edelgranberget [Diese Geschichte entstand aus damals aktuellem  Anlass. Wem nicht klar ist, worum es geht, dem sage ich es auch nicht, weil ich diesen Unfug nicht unterstütze.] *** Heute ist wieder so ein Morgen, da denke ich mal wieder, dass alles gegen mich läuft. Es ist ein Vormittag im Frühling, die„An den, den es betreffen mag“ weiterlesen

Auf dem Land

©  MMXVI Agimar N. Edelgranberget [Diese Geschichte erschien erstmals in einem PDF- Konvolut namens „Nachrichten aus Dystopia“, später 2016 auf meinem nicht mehr existenten Blog.] „Das muss aber mal gesagt werden, das muss ja mal jemand erzählen, was da damals auf dem Hof von den Olsens, dem Kristiansgaard, passiert ist.“ Sagte der ältere Herr am„Auf dem Land“ weiterlesen

Die Eibe

©  MMXVI Agimar N. Edelgranberget [Diese Geschichte erschien erstmals in einem PDF- Konvolut namens „Nachrichten aus Dystopia“, später 2016 auf meinem nicht mehr existenten Blog.] Später Nachmittag, die strahlende Sonne versucht unter den bemoosten, beflechteten und überwachsenen Grabsteinen Furcht und Schrecken zu verbreiten. Voller Angst nimmt ein jeder seinen Schatten in die Hand und versucht„Die Eibe“ weiterlesen

Die merkwürdige Geschichte mit den dreizehn Kapiteln

© MMXVI Agimar N. Edelgranberget Kapitel 1 „Schorschi! Was machst du da, Jungchen, hör auf damit sonst setzt es was!“, schrie Mutter gefährlich. „Menno, ich spiele doch nur!“, rief ich wie ein junges Zicklein und trat drei Ameisen auf einmal tot. Dabei lief es mir eiskalt den Rücken herunter, sowohl die nackte Angst, als auch„Die merkwürdige Geschichte mit den dreizehn Kapiteln“ weiterlesen