Mal etwas zur Kunst…

Kunst ist innerhalb des gesellschaftlich anerkannten Rahmens nicht vorstellbar; will man also Kunstschaffender sein, so muss man sich zunächst von der Konvention befreien. Ist man frei von dem Rahmen — dann erst tut sich die Weite auf; das was man „Freigeist“ nennt. Man ist schlechterdings, dieses unsäglich nietzscheistische Adverb, gar nicht frei: man hat nur„Mal etwas zur Kunst…“ weiterlesen

Vom Auschecken

© MMXXI A.N.E. Hallo. Ich möchte auschecken. Zimmernummer? Ja, also. Das Zimmer? Ja, die Zimmernummer bitte. Das kleine am Ende vom Gang. Links. Die 13? Ja, die. Minibar? Ja. Alles. Pay-TV? Der Pornokanal, ja. Ok, Moment. Wie geht es Ihnen? Danke, gut — hier ist die Rechnung. Nein, die Rechnung. Ja. Nein. Mit Karte oder„Vom Auschecken“ weiterlesen

Weltenbrandschmerz-Blitzkristallschadenfreude

© MMXXI A.N.E. Die Täterbevölkerung ist dummgestellt. Im Drohnenhagel ist die Nacht erhellt. Bomben sprießen aus dem Boden, Deutsche! Kommt aus euren Hoden! Wir reichen Drogen auf dem Löffel heiß… Weildenn das Deutsche Reich wird niemals greis… Wählen Sie jetzt Af(uckin‘)D — Erdbeerenschnell, jå eh.

Who’s sick, Kyle? (It’s Wahlkampf, baby)…

So erm. Also mein Tag war bisher äußerst erquicklich. Er begann mit einem tollen Gespräch. Danke dafür, sei an entsprechende Stelle, so diese das liest, gerichtet. Dann wurde es düster. Aus heiterem Himmel. Sehr düster. Verstehen Sie mich nicht falsch (vor allem des guten Gesprächs am Morgen wegen) — ich will nicht sagen das Kindern„Who’s sick, Kyle? (It’s Wahlkampf, baby)…“ weiterlesen

Der Schrei des Niedergängers

© 😱MMXVII A. N. Edelgranberget Der Wind weht ihm um die Ohren. Die Sicht ist gut. Aber der rote Bändel dort hinten, schlägt und krümmt sich im Wind. Klatscht manchmal an die Stange, dass es laut klingt. Wie jetzt eben wieder. *** Der Wind zerzaust ihm das Haar. Die Sonne scheint, das Wetter ist gut.„Der Schrei des Niedergängers“ weiterlesen

Mein Krapp, Dein Krapp

© MMXX A.N.E. Oh, Krappfels! Wie stolz und drall ist Dein Abgrund! TODESMÜDE zieht unter Dir der Wasserlauf seine Bahnen, und Frühlingswarm und voller Einlenzungen strahlt die Sonne auf den Kernreaktor links Deiner Stirn! Ach, und da unten am Stahlpfahl im Wengert, da hängt mein Hirn…

Die Reiselust

MMXVIII A.N.E. Am Bahnhof, hach!, da starten so viele Reisen — und auch mich zieht es heute nach den Geleisen. Erst warte ich auf einen Zug — der niemals kommt, warte darauf, dass das Reden, Lachen und Fernsprechen verstummt. Die Masse, der Fluss, der Strom von Reisenden reißt langsam ab, In der Luft liegt noch„Die Reiselust“ weiterlesen

Zum Sterben zu blöd Teil IV

MMXVIII A.N.E. Das schwarze Band weht vom Trauerkranz. – Ist dieses, mein Dasein auch noch so öde, vom Weltschmerz durchdrungen — verirrt!, so bin ich noch selbst zum Sterben zu blöde, zu gar nichts befähigt und völlig verwirrt…: – Mich trägt nur der Wind, die Welle, die Strömung, ein Zeitgeist wird durch den Weltraum geschossen!,„Zum Sterben zu blöd Teil IV“ weiterlesen

The tits of doom

© MMXVII A.N.E. Sucking the black milk from the boobs of death… (!Hypothermal in eternity!) Celandine covering the disgusting nipples at dusk, While festering glands prevomit the candid dawn. (!Riding the nightmare!) Struck by nausea, I feel the tickling vertigo of life… (!Premature blood ejaculation!) I drink, I devour, I caress and lick my precious„The tits of doom“ weiterlesen

Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel

-vel- DE GUSTIBUS NON EST DISPUTANDUM. © MMXVII Agimar N. Edelgranberget Vorspiel „Hope, the light, is just like heroin. It keeps you going on, although You know it’s complete bullshit… Life does not reward you with Prizes – it’s mostly about the Question: how to fuck up best! Floating on a deathwish!“ … Erstes Kapitel„Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel“ weiterlesen

Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel, zweiter Teil

© MMXVII A. N. Edelgranberget … Mir war also der Groschen gefallen, zumindest dachte ich dies ja zu jenem Zeitpunkt. Martin! Ich hätte es mir doch denken sollen. Er hatte es mir ja stets auf dem Silbertablett serviert, so als wolle er mir ein warnendes Beispiel sein, so als habe er damals schon durchschaut, dass„Der glückliche Heroinist, der mir weiland in der Bahnhofsunterführung auffiel, zweiter Teil“ weiterlesen