Vom Auschecken

© MMXXI A.N.E. Hallo. Ich möchte auschecken. Zimmernummer? Ja, also. Das Zimmer? Ja, die Zimmernummer bitte. Das kleine am Ende vom Gang. Links. Die 13? Ja, die. Minibar? Ja. Alles. Pay-TV? Der Pornokanal, ja. Ok, Moment. Wie geht es Ihnen? Danke, gut — hier ist die Rechnung. Nein, die Rechnung. Ja. Nein. Mit Karte oder„Vom Auschecken“ weiterlesen

Heute im Paunsdorf Center (trigger warning! [I mean – I got triggered… so…])

Ok, keine Ahnung, es war von Anfang an der Horror. Keine Peilung was es da umsonst gab. Im Kaufland im Paunsdorf Center. Wtf. Keinerlei Einlasskontrolle. Warum auch. Im Laden ist es trotz der Ladengröße die fast die gesamte Erdoberfläche einnimmt so brechend voll, dass man sich kaum bewegen kann. Ich lebe in einer Hütte im„Heute im Paunsdorf Center (trigger warning! [I mean – I got triggered… so…])“ weiterlesen

Die Klingel

© A.N.E. MMXIX, im April, April! Nein, also weil April ist. Es klingelt. Im Hintergrund läuft „for whom the bell tolls“ von ‘Tallica. Es klingelt. Das Damoklesschwert körpert seelenruhig über dem Kamin ab. Es klingelt. Die Sanduhr rieselt still vor sich hin. Es klingelt. Die Kerze geht aus, doch ihr Rauch steigt noch lange auf,„Die Klingel“ weiterlesen

Eine kühle, lupenreine Brise tanzt früh, stücks vom Meer her, an den Strand!

© MMXIX A.N.E. Schon türen sich Ausgänge der Einfallslosigkeit an Betonwänden, Es tummelt sich immer mehr Geld in immer exklusiveren Zirkeln, und auch die Zeit scheint sich selbst immer mehr Vergütung zu monden. Tupperwarnungen halten sich ohnehin viel länger als ranzige Frischluft, sogar die Hoffnung selbst weihnachtet uns zunehmend nach dem Leben. Oder zumindest den„Eine kühle, lupenreine Brise tanzt früh, stücks vom Meer her, an den Strand!“ weiterlesen